Rechenzentrum Frankfurt
TGA-Planung und Rechenzentrumsplanung von GePlan Ingenieure
GePlan Ingenieure plant die technische Gebäudeausrüstung für Rechenzentren in Frankfurt am Main und Frankfurt an der Oder – Stromversorgung, Kühlung, Sicherheitstechnik und Gebäudeautomation aus einer Hand. Sie wollen ein Rechenzentrum in Frankfurt neu bauen, erweitern oder modernisieren? Diese Seite gibt Ihnen den Überblick über unsere Arbeit und führt Sie direkt zu der Detailseite, die zu Ihrem Vorhaben passt.
Ein nachhaltiges Rechenzentrum ist kritische Infrastruktur – jede Unterbrechung der Stromversorgung oder der Klimatisierung trifft unmittelbar Ihren Betrieb. Genau an der Schnittstelle aus Gebäude, Energie und IT liegt unsere Kompetenz:
- Mehrfach zertifiziert in unterschiedlichen Anwendungsbereichen der TGA
- Über 20 Jahre Erfahrung mit sicherheitsrelevanter Infrastruktur
- Ganzheitliche Betreuung bei jedem Projekt
- Beratung, Planung, Ausführung & Schnittstellenmanagement
- Kompetentes Team mit über 20 Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen
- Fokus auf Wirtschaftlichkeit & nachhaltige Lösungen im Einklang mit Ihren Bedürfnissen
- „Ausgezeichnetes Planungsbüro“ 2026 – Gütesiegel
Ingenieursbüro aus dem Rhein-Sieg-Kreis
Unser Ingenieursbüro sitzt in Hennef bei Bonn, übernimmt aber Projekte deutschlandweit.
In 20 Jahren haben wir viele erfolgreiche Projekte aus den Bereichen TGA Planung, Gebäudeautomation und Rechenzentren umgesetzt.
Bei uns sind sichere und effiziente Lösungen von oberster Priorität!
Zwei Städte
Warum die Lage über Ihr Projekt mitentscheidet
Zwei Städte, ein Name – und zwei sehr unterschiedliche Märkte. Wir planen für beide Standorte; die technischen Anforderungen sind dieselben, die Rahmenbedingungen davor nicht.
Frankfurt am Main
Der dichteste Markt Deutschlands
Frankfurt ist der wichtigste Standort für Rechenzentren in Deutschland. Mit rund 1.100 MW installierter IT-Leistung vereint die Region laut Bitkom mehr als ein Drittel der gesamten deutschen Rechenzentrumskapazität auf sich – und der Abstand zu allen anderen Ballungsräumen wächst weiter.
Für Bauherren hat das zwei Seiten. Einerseits finden Sie hier ein Ökosystem aus Netzbetreibern, Bauunternehmen und Fachfirmen, wie es in Europa selten ist. Andererseits sind Netzanschlüsse und personelle Ressourcen knapp, Flächen im Stadtgebiet ohnehin – viele Projekte weichen inzwischen in die Umgebung aus. Wer hier baut, braucht früh belastbare technische Spezifikationen und ein Planungsteam, das die Genehmigungs- und Anschlussprozesse der Stadt kennt.
Frankfurt an der Oder
Ein Markt am Anfang
Frankfurt an der Oder ist ein Rechenzentrumsstandort am Anfang seiner Entwicklung. Dort sind großflächige Ansiedlungen in Vorbereitung, die die Region in den nächsten Jahren verändern werden – mit Baurecht und Energieversorgung als den entscheidenden Hürden. Was hier fehlt – gewachsene Carrier-Dichte und kurze Wege zu Peering-Partnern –, wiegen freie Flächen, verfügbare Netzkapazitäten und die Grenzlage nach Polen auf.
Für die Planung ändert das vor allem die Randbedingungen: im Westen überwiegend Bauen im Bestand unter knappen Netzanschlüssen, im Osten Neubau auf freier Fläche mit langen Vorlaufzeiten bei Genehmigung und Energieversorgung.
Cloud, Connectivity, Colocation und eigenes Rechenzentrum
Alle Teile im Zusammenspiel
Drei Wege, Rechenleistung unterzubringen – in der Praxis kombinieren die meisten Gebäude sie.
Konnektivität und digitale Infrastruktur
Mit dem DE-CIX betreibt Frankfurt einen der größten Internetknoten der Welt. Die Region bietet dadurch eine Vielzahl an Carriern, Peering-Partnern und direkten Cloud-Connect-Anbindungen an die großen Anbieter. Kurze Wege bedeuten geringe Latenz, hohe Geschwindigkeit und eine stabile Anbindung des Netzwerks. Wer Rechenleistung nahe an diesem Knoten platziert, kauft sich maximale Konnektivität ein, die andernorts teuer nachgebaut werden müsste.
Cloud-Anbindung und eigenes Rechenzentrum
Der Weg in die Cloud ersetzt den eigenen Serverraum nur selten vollständig. Die meisten unserer Auftraggeber betreiben eine Mischung: Ein Teil der Anwendungen liegt in der Cloud, geschäftskritische Systeme bleiben im Haus. Diese hybride Aufstellung hat technische Folgen für die Planung – wenn Cloud-Services und lokale Systeme zusammenspielen, brauchen Sie im eigenen Serverraum eine redundante Anbindung, saubere Trassenführung und eine Gebäudetechnik, die bei wachsender Last mitzieht. Die großen Cloud-Anbieter haben Frankfurts Entwicklung als Markt geprägt; für Ihr Gebäude heißt das vor allem, den eigenen Bedarf realistisch zu dimensionieren, statt Reserven auf Vorrat zu bauen.
Colocation: Fläche vermieten, statt sie leer vorzuhalten
Colocation bedeutet, dass ein Betreiber Fläche, Strom, Klimatisierung und Zutrittsschutz bereitstellt und Dritte dort ihre eigene Hardware in gemieteten Racks betreiben. Für Bauherren ist das zuerst eine Frage der Wirtschaftlichkeit: Die technische Grundausstattung eines Rechenzentrums wächst nicht in kleinen Schritten mit, sie ist von Tag eins an bezahlt. Wer die Reserve bis zum eigenen Bedarf vermietet, refinanziert einen Teil der Anlage – und verfügt mit gesicherter Anschlussleistung über genau das, was am Markt knapp ist.
Das funktioniert allerdings nur, wenn es von Anfang an mitgeplant wird. Mandantenfähigkeit lässt sich kaum nachrüsten: getrennte Zutrittszonen und Käfige, kundenscharfe Messung und Abrechnung des Stroms, eine Auslegung, die vertragliche Zusagen gegenüber Dritten trägt, ein Meet-Me-Room für fremde Carrier und eine Dokumentation, die einer Zertifizierung standhält. Diese Weichen stellen wir in den Leistungsphasen 1 und 2, nicht in der Ausführung.
Ebenso ehrlich gehört dazu: Vermieten heißt, Betreiber zu werden – mit Bereitschaftsdienst, Haftung aus Verfügbarkeitszusagen und Vertragsmanagement. Für viele Bauherren ist deshalb die Zwischenstufe interessanter, Konzerngesellschaften oder einen einzelnen Ankermieter mitzuversorgen. Wir klären das vor der Entwurfsplanung, weil Grundriss, Sicherheitskonzept und Zählerstruktur davon abhängen.
Einige Referenzen
Projekte der technischen Gebäudeausrüstung

Rechenzentrum Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Mit dem neuen Rechenzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wurde ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt auf dem Campus der Universität Mainz realisiert. GePlan Ingenieure begleitete das Projekt als Generalplaner für die Leistungsphasen 2-4 und 6-8…

Neubau eines Rechenzentrums und Sanierung Bestand
Bei diesem Projekt übernahmen wir die Rolle des technischen Generalplaners für Hochbau, Innenausbau, Lüftungs-, Klima- und…

Neubau eines Rechenzentrums in Bayreuth
Bei diesem Projekt übernahmen wir die Rolle des technischen Generalplaners für Elektro-, Klima, Sicherheitstechnik sowie die…
Ihr Ingenieurbüro für Rechenzentren
Seit über 20 Jahren realisieren wir erfolgreich Projekte aus den Bereichen TGA, Gebäudeautomation sowie Rechenzentren. Dabei sind unsere Lösungen sicher und effizient, wenn es um Kosten und Energie geht.
Unsere Leistungen für Ihr Rechenzentrum im Raum Frankfurt
Hier finden Sie den passenden Einstieg
Was ein modernes Rechenzentrum technisch leisten muss
Nachhaltigkeit als Kern moderner IT-Infrastruktur
Die folgenden Punkte reißen wir hier nur an – ausführlich sind sie Inhalt der oben verlinkten Seiten.
Hochverfügbarkeit, Redundanz und Ausfallsicherheit
Eine redundante Stromversorgung mit USV und Netzersatzanlage, doppelt ausgelegte Kälteerzeugung: Zur Sicherung des Betriebs wird jedes System zweifach ausgeführt, dessen Ausfall alles stoppen würde. Wie weit diese Doppelung gehen muss, ergibt sich aus Ihrer geforderten Verfügbarkeit – und aus dem Budget. Wir stellen diese Frage bewusst an den Anfang, weil sie die gesamte spätere Gestaltung der Anlagen bestimmt. Details zur Auslegung finden Sie unter Planung Rechenzentrum.
Physische Sicherheit und Brandschutz
Zutrittskontrolle, Schleusen, Videotechnik, Brandfrüherkennung und Löschanlagen greifen nur zusammen mit der Gebäudeautomation ineinander. Welche Sicherheitsstandards gelten, hängt vom Nutzer ab: Nicht jede Anlage braucht maximale Sicherheit auf allen Ebenen – entscheidend ist, dass sie im Ernstfall die Server schützt, statt sie abzuschalten. Die bauliche Seite planen wir, für die IT-Security liefern wir die Schnittstellen. Als zertifizierter Fachplaner nach DIN 14675 sehen wir darin einen wesentlichen Beitrag zur Resilienz Ihres Betriebs. Mehr dazu auf der Seite zur TGA-Planung.
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Seit dem Energieeffizienzgesetz sind die Nutzung der Abwärme und Effizienzkennwerte keine Kür mehr. Freikühlung, angepasste Vorlauftemperaturen und eine Gebäudeautomation, die Teillast sauber regelt, senken Betriebskosten und Emissionen gleichzeitig. Wie wir das umsetzen, zeigt die Seite zur Raumklimatisierung.
Unsere Herangehensweise
in 4 Punkten
Schnittstellen-Management
GePlan ist die zentrale Schnittstelle zwischen den Bauherren, den Architekten und den technischen Gewerken.
Beratung
Wir beginnen jedes Projekt mit einer ausführlichen und fundierten Beratung über die zentralen Themen.
Planung
Das Ergebnis der Planungsphase ist eine konkrete Leistungsbeschreibung oder ein Pflichtenheft.
Ausführung
Wir überwachen die Ausführung der Leistungen auf der Baustelle.
Zertifizierungen & Siegel
Ausgezeichnet für Ihr Projekt!
- Zertifizierter Fachplaner für Brandmeldeanlagen nach DIN 14675
- Zertifizierter Fachplaner für Sprachalarmierungsanlagen & Fachplaner für Lichttechnik
- Sachkundiger für Blitzschutzanlagen
- VdS-zertifizierter Sachverständiger für Elektromagnetische Verträglichkeit
- Fachplaner für Gebäudesteuerung KNX / EIB
- Zertifizierter Fachplaner nach VDI 6023 Trinkwasserhygiene
- Zertifizierter Fachplaner nach VDI 6022 RLT-Anlagen
- QM-zertifiziert nach ISO 9001:2015
- Zertifizierte RZ-Planer (TSI.Professional) im Kontext der DIN EN 50600 / TÜViT-Kriterienkatalog
Für welche Unternehmen wir planen
Support und Services für jede Größe
Wir planen für Betreiber und Nutzer gleichermaßen: für Banken und Versicherungen mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Revisionsfähigkeit, für Betreiber kritischer Infrastrukturen, für Industrie- und Handelsbetriebe mit gewachsenem Serverraum, für Hochschulen und öffentliche Auftraggeber sowie für Projektentwickler, die ein Data Center als Immobilie errichten. Ob Technikraum mit 40 Quadratmetern oder Data Center mit eigener Netzersatzanlage: Die Systematik bleibt gleich, die Dimensionierung nicht.
So läuft die Planung Ihres Data Centers ab
- Erstgespräch und Bedarfsanalyse – Leistungsdichte, Verfügbarkeitsklasse, Wachstumspfad.
- Konzeptphase – technisches Grobkonzept mit Kostenrahmen für Neubau, Sanierung oder Erweiterung.
- Detailplanung – Elektrotechnik, HLKS, Sicherheitstechnik und Gebäudeautomation, in einem Modell abgestimmt.
- Ausschreibung und Vergabe – belastbare Leistungsverzeichnisse statt Herstellerbindung.
- Ausführungsbegleitung – Schnittstellenmanagement zwischen den Gewerken, Ihrer IT und der Bauleitung, von der Installation bis zur Abnahme.
- Inbetriebnahme – Funktionsprüfung, Einregulierung und Übergabe, damit Ihr Betrieb verlässlich läuft.
Nachhaltige Rechenzentren mit GePlan
Unsere Lösungen für nachhaltige Rechenzentren sind sicher und effizient!
Wir haben über 20 Jahre Erfahrung mit erfolgreichen Projekten aus den Bereichen TGA, Gebäudeautomation sowie Rechenzentren.
Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Projekt umsetzen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Fragen zum Datacenter Frankfurt
Ja, für beide. Unser Büro sitzt in Hennef bei Bonn, wir arbeiten bundesweit und übernehmen Projekte an beiden Orten. Technisch unterscheidet sich die Planung nicht – die Rahmenbedingungen bei Netzanschluss, Flächenverfügbarkeit und Genehmigung dagegen deutlich. Die räumliche Nähe zur Baustelle organisieren wir projektbezogen.
Wegen der Bündelung von Internetknoten, Carriern und Finanzwirtschaft. Der DE-CIX und die daraus gewachsene Anbindung machen den Standort Deutschland aus Sicht internationaler Betreiber vor allem dort attraktiv.
Für einen Serverraum im Bestand rechnen wir mit wenigen Monaten, für einen Neubau mit ein bis drei Jahren bis zur Inbetriebnahme – abhängig von Genehmigung und Netzanschluss, der in der Region derzeit der kritische Pfad ist.
Ja. Wir analysieren den technischen Ist-Zustand, bewerten Klimatisierung, Stromversorgung und Sicherheitstechnik und zeigen auf, wo Stabilität oder Effizienz zu gewinnen sind – als Grundlage für Sanierungs- oder Erweiterungsentscheidungen.
Die tatsächliche Zahl hängt unter anderem von Leistung, Redundanzstufe und Baukörper ab. Für eine genaue Angabe ist eine Bedarfsanalyse notwendig. Anhaltspunkte zur Kostenstruktur finden Sie auf der Seite Rechenzentrum-Bau.
Rechenzentrum für Frankfurt
Ihr Kontakt und Ansprechpartner
Sie haben ein konkretes Vorhaben oder wollen erst einmal sortieren, was technisch überhaupt nötig ist? Wir sind gerne Ihr Ansprechpartner – egal ob im Westen oder im Osten. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf – wir melden uns kurzfristig zurück.